Dekoration für die Halloween Party

Wenn man zu Halloween für die richtige Stimmung sorgen möchte, ist die Dekoration das A und O. Am besten beginnt man, indem man die Wände mit schwarzer Gaze (gibt es im Internetshops für ein paar Cent pro laufenden Meter) abhängt. Jetzt kommt die Kleinarbeit. Aus schwarzer Wolle Bommeln basteln und mit weißen Pfeifenreinigern Beine formen. Diese werden mit einem schwarzen Zwirn am Körper befestigt. Aus rotem Papier kann man Augen ausschneiden und auf die Spinnen kleben. Wer jetzt zu Blumendraht greift und diesen so formt, dass bereits ein Spinnennetz entsteht, braucht nur noch weißen Zwirn, um diesen um den Draht zu wickeln. Damit hat man dann die Netze und die Spinnen selbst gefertigt.
Soll die Party für Kinder sein, muss darauf geachtet werden, dass man diese nicht zu sehr einschüchtert. Kinder haben eine blühende Fantasie und können dann nachts nicht schlafen. Für die Erwachsenen geht es jetzt gruselig weiter. Da die Spinnen noch recht harmlos wirken, benötigt man etwas, dass das Ganze noch zunehmend finster gestaltet. Wenn man ein größeres Stück Styropor besitzt, kann man daraus mit etwas Geschick einen Grabstein selbst basteln. Styropor bekommt man aber auch recht günstig in jedem Baumarkt. Dieses gute Stück wird jetzt mit Raufasertapete beklebt, damit die Oberfläche des Steins brüchig erscheint. Ist die Tapete angetrocknet, wird sie mit grauer Plakatfarbe eingestrichen. Verwackelte dünne Striche mit einem schwarzen Stift oder schwarzer Ölfarbe sorgen zusätzlich für Risse im “Grabstein”. Jetzt kann man mit einem Goldstift oder Silber einen Namen auf die Farbe schreiben. Fertig ist ein wundervolles Ergebnis.
Der Grabstein wird nach seiner Vollendung in einer Ecke gut sichtbar aufgestellt. Grablichter sorgen für ein zusätzliches Gruselergebnis. Diese Kerzen bekommt man in jedem Supermarkt aber auch im Baumarkt zu annehmbaren Preisen. Man sieht also, dass die Dekoration nicht teuer sein muss. Wer eine Nebellampe besitzt, kann diese nun so verstauen, dass der Nebel direkt durch den Raum zieht und somit ein leicht feucht-kühles Gruftklima entsteht. Hat man die Spinnen in die Gaze gehangen, sollte man überlegen, ob nicht eventuell noch irgendwo eine alte dicke Kette hängt, die sich gegebenenfalls so an der Wand befestigen lässt, dass man unweigerlich an einen Folterkeller erinnert wird.
Um auch das Wetter mit einzubinden kann man im Garten hinterm Haus alte leere Weinflaschen eingraben. Früher nutzte man das, um die Wühlmäuse fernzuhalten. Fährt der Wind in die Flaschen, erinnert das schnell an das Windheulen in alten Burgen und porösem Mauerwerk. Damit ist ein Gänsehautfeeling schon beinahe garantiert.
Diejenigen, die ihre Dekoration nicht selbst basteln möchten, finden im Internet auf diversen Scherzartikelseiten und in anderen Onlineshops ganz bestimmt die richtige Dekoration, die um die Halloweenzeit in Hülle und Fülle angeboten wird. Zusätzliche Kerzen sorgen auf jeden Fall noch für Schummerlicht. Reicht man nun als Willkommenstrunk noch eine Blutbowle – eine alkoholfreie Mischung wäre aus Kürbissaft und dem Saft aus Blutorange auch sehr leicht selbst anzusetzen – serviert, kann sich sicher sein, dass es den Gästen heiß und kalt über den Rücken läuft.


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